Schonmal was von einem RAID-System gehört?

RAID bedeutet „redundant array of independent disks“ also „redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“. Im Prinzip geht es dabei um die Speicherung auf den Festplatten. Die meisten gängigen Systeme zielen darauf ab, dass eine Mehrfachspeicherung (Redundanzen) von ein und denselben Daten vermieden werden soll, um möglichst viel an freiem Speicher zu ermöglichen. Diese Art der Datenrettung hingegen geht davon aus, dass bei einem Absturz möglichst zuverlässig sichergestellt werden soll, dass die Daten beim Absturz erhalten werden sollen. Das soll durch eine Mehrfachspeicherung, wie sonst nicht erwünscht, garantiert werden.

Die Geschichte hinter RAID

RAID wurde von David A. Patterson, Randy H. Katz und Garth A. Gibson an der University of California, Berkeley entwickelt. Der Zugriff auf Daten sollte beschleunigt und die zuverlässige Speicherung erhöht werden. Dazu wurde die Speicherung auf mehrere kleinere Festplatten anstatt auf wenige große verlegt. Die Speicherung auf einer größeren Platte wurde immer unzuverlässige und war auch sehr teuer.

Die Anordnungen der einzelnen Speicherplatten wurden als RAID-Levels bezeichnet. Die Bezeichnungen RAID 0 und RAID 6 sind Industriebezeichnungen, die erst später festgelegt wurden. Seit 1992 gibt es ein eigenes RAID Advisory Board (RAB), das aus 50 Herstellern besteht. Heute steht die zuverlässige Speicherung als Alleinstellungsmerkmal im Vordergrund. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im laufenden Betrieb einzelne Festplatten ohne Datenverlust zu tauschen.

Datenrettung Grafik
Eine RAID Datenrettung ist ein Fall für echte Experten!

Wie sieht der Aufbau?

Es müssen mindestens zwei Speichermedien zur RAID Datenrettung vorhanden sein. Sie bilden einen Verbund und werden gemeinsam betrieben. Die Vorteile dieser Datenrettung liegen in der Erhöhung der Ausfallsicherheit, der Steigerung er Datenübertragungsrate, der Austausch von Speichermedien, der Aufbau großer Laufwerke, die Kostenreduktion durch Einsatz mehrerer preiswerter, kleiner Medien sowie die Vergrößerung des Speichers, sogar während des laufenden Betriebes! Die Zusammenarbeit zwischen den Speicherplatten wird durch die RAID Levels näher festgelegt. Die gängigsten Levels sind RAID 0, RAID 1 und RAID 5. Jeder RAID Level legt sein Augenmerk auf eine bestimmte Aufgabe. Die heutigen RAID 1 Implementierungen erreichen gute Werte bei der Überprüfung der Plausibilität (Paritäts-Stripes) und beim Lesen Datendurchsätze wie es sonst nur bei Level 0 möglich ist. Einige RAID Level kümmern sich um die Datenintegrität sowie Korrektur von Fehlern. Dabei werden der Cache-Speicher deaktiviert und Korrekturen gleichzeitig durchgeführt.

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Software und Hardware

Zur RAID Datenrettung war früher vor allem eine Hardware-Baugruppe, der RAID-Controller notwendig. Diese wurde in direkter Nähe zu den Speichermedien platziert. Im Rechenzentrum befindet sich der RAID-Controller in einem eigenen Gehäuse, dem Disk-Array. Profi-Hardware-RAID-Implementierungen besitzen eigene CPUs mit höchstem Datendurchsatz. Dadurch wird der Hauptprozessor deutlich entlastet.

Software-RAID bedeutet, dass die Festplatten ausschließlich von einer Software organisiert werden. „Host based RAID“ ist eine andere Bezeichnung dafür. Das heißt, dass nicht das Speicher-Subsystem verwaltet, sondern der Computer die RAID-Datenverwaltung übernimmt. Das schaffen OpenBSD, Apple macOS, IBM ALX, Linux, Microsoft Windows, Windows NT, FreeBSD oder Solaris locker.