Die besten Apps 2020 – was boomt, was floppt?

Das Jahr 2020 ist noch nicht vergangen, und schon geht es um die besten Apps. Ws hat 2020 gebracht, das niemand vorausgesehen hatte? Ständig landen neue Apps im Google Play Store und im App Store von Apple. Dahinter stecken nicht nur Trends und Interessen, sondern auch eine ziemlich komplexe App Entwicklung. Denn die beiden Systeme sind grundverschieden.

Android dominiert den weltweiten Markt

android

Google Android und Apple iOS sind zwar beide sehr weit verbreitet, aber tatsächlich ist im weltweiten Vergleich auf 85 Prozent der Geräte ein System von Android installiert. Unternehmen arbeiten Leiber mit Apple-Geräten, weshalb iOS mehr Umsatz generieren kann. Die Zahlen stammen so noch aus dem Jahr 2019. Während Entwickler für Android die Umgebung Android Studio nutzen und für 25 Euro einmalige Anmeldegebühr beliebig viele Apps kostenlos im Google Play Store veröffentlichen können, werden iOS Apps in der IDE Xcode entwickelt. Die IDE ist kostenlos, aber wer im App Store veröffentlichen will, zahlt 99 Euro jährlich für das Appel Developer Program. Soviel zu den augenscheinlichsten Unterschieden – aber welche Apps waren denn 2020 wirklich angesagt?

AR und VR boomt

vr

Es geht in die nächste Runde der Virtual Reality: YouTube VR ist eine Anwendung, mit der Sie Ihre Lieblingsvideos von YoutTube in VR sehen können. IKEA Place ermöglicht dagegen, 3D-IKEA-Produkte maßstabsgetreu in den eigenen vier Wänden zu sehen und so die Wohnung noch einfacher einzurichten. Die App Messen erlaubt dagegen, Entfernungen zu Hause ganz einfach ohne Maßband abzumessen. Räume, Wände, Möbel oder Oberflächen können überall per App vermessen werden. Den Weg zu den Sternen zeigt Ihnen Star Walk. Die App verfolgt jede Bewegung in Echtzeit und ermöglicht es, mehr als 200.000 Himmelskörper zu entdecken, Informationen über sie aufzurufen und so den Nachthimmel zu erkunden.

Alles in der Cloud

Dropbox, Google Drive und Microsoft OneDrive sind zwar keine neuen Apps, aber sie liegen 2020 voll im Trend. Denn dank Home Office und Home Schooling müssen Daten von verschiedenen Geräten abrufbar und immer präsent sein – ohne, dass ständig ein USB-Stick herumgereicht wird. Und weil die meisten Familien eben nicht je Familienmitglied einen Desktop-PC oder ein Laptop zur Verfügung haben, werden die Hausaufgaben auf dem Smartphone erledigt, und Papa bereitet die Präsentation am Tablet vor. Ohne Cloud-Speicher wäre beides nur schwer möglich.

Dating: Social Distancing liegt im Trend

Wenn man sich schon nicht in Echt treffen kann, dann wenigstens über die Dating App. Tinder ist ungeschlagen auf Platz 1, gefolgt von OkCupid. Es gibt zwar zahlreiche weitere Dating Apps, die zum Teil recht ungewöhnliche und charmante Ansätze verfolgen. Aber so richtig warm sind die Menschen auch in 2020 damit nicht damit geworden.

Und was ist mit der App Entwicklung?

Tatsächlich gibt es die inzwischen auch: Apps für unterwegs, damit die Entwickler mobil arbeiten können. Vom Anfänger über den Hobbycoder bis hin zum Vollzeit-Programmiere kommen alle auf ihre Kosten. Mit Py lernen Sie sowohl in Android als auch iOS programmieren und bilden sich weiter. Swift, Python, JavaScript, HTML, CSS und mehr wird geboten, kleine Programme schreiben Sie in der App selbst und lösen Rätsel.

Programming Hub ist ebenfalls für Android und iOS konzipiert und hat sogar einige Preise gewonnen. Allerdings ist die App schon etwas älter. Hier stehen 5.000 Code-Beispiele zur Verfügung, es gibt mehr als 20 Kurse und einen Compiler. Java, C++, JavaScript, HTML, Python und Swift sowie 10 weitere Programmiersprachen werden vermittelt. Tolles Ding: Die App gibt es sogar auf Deutsch! Na, damit steht der Entwicklung doch nichts mehr im Weg!